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Natur des Jahres 2017

 

Waldgebiet des Jahres 2017

Das Waldgebiet des Jahres 2017 ist der Frankenwald. Er liegt in Nordbayern und grenzt an Thüringen. Von den 102.000 ha sind 52.000 ha bewaldet. Seit 1973 wurde er als Naturpark ausgewiesen, der den kulturgeprägte Landschaftraum schützt. Die Holznutzung hat seit seiner Besiedlung eine zentrale Rolle.

Baumartenverteilung:
78% Fichte, 12% Rotbuche, 2% Tanne, 8% andere Baumarten

 

Baum des Jahres 2017 Gemeine Fichte (© forst-rast.de)

Der Baum des Jahres 2017 ist die Gemeine Fichte (Picea abies (L.) H. Karst.). Natürlich kommt sie in Nord-, Mittel- und Osteuropa vor. Wegen der guten Eigenschaften des Holzes, des relativ schnellen Wachstums und der einfachen Bewirtschaftung wird die Fichte als Brotbaumart bezeichnet. Deshalb wurde die Fichte auch außerhalb des natürlichen Verbreitungsgebiets angebaut. Es wird gerne beim Haus- und Möbelbau eingesetzt. Des Weiteren kann das Holz gedrechselt oder als Klangholz im Instrumentenbau verwendet werden. Leider muss die Forstwirtschaft im Zuge des Klimawandels im Umgang mit der Fichte umdenken.

 

Wildtier des Jahres 2017 Haselmaus (Quelle: Wikipedia)

Das Wildtier des Jahres 2017 ist die Haselmaus (Muscardinus avellanarius L.). Sie kommt in Nord-, Mittel und Osteuropai vor. Am Tag schläft sie in ihrem Kobel (Nest) und ist in der warmen Zeit nachtaktiv.

Gewicht: 15-400 g
Länge: bis 15 cm
Alter: 3-4 Jahre
Würfe: 1 bis 2 pro Jahr
Tragzeit: 22-24 Tage
Junge: 2-5

 

Vogel des Jahres 2017 Waldkauz (Quelle: Wikipedia)

Der Vogel des Jahres 2017 ist der Waldkauz (Strix aluco L.). Er kommt in fast ganz Europa, Nordwestafrika und in West- bis Zentralasien vor. Als Standvogel überwintert er in seinem Revier. Zu seinem breiten Nahrungsspektrum gehören u.a. Mäuse, Singvögel, Eichhörnchen und Kaninchen. Er führt eine monogame Brutehe.

Körperlänge: 40-42 cm
Gewicht: 330- 630 g
Flügelspanne: bis 96 cm
Brutzeit: ab März
Gelege: 2-4 Eier
Brutdauer: 28 bis 30 Tage

 

Fisch des Jahres 2017 Flunder (Quelle: Wikipedia)

Als Fisch des Jahres 2017 wurde der Flunder (Platichthys flesus L.) nominiert. Der Plattfisch kommt entlang des europäischen Küstengebiets, dem Schwarzen Meer und an der Atlantikküste von Marokko vor. Er ist ein Salzwasserfisch, lebt aber auch im Süßwasser von Flüssen. Die Augen befinden sich bei dem abgeflachten Fisch meist auf der rechten Seite. Bei ca. 1/3 befinden sie sich auf der linken.

Länge: 25 bis 30(50) cm
Gewicht: 300 g (bis 3 kg mgl.)
Eiablage: Februar-Mai (Juni)
Alter: bis 20 Jahre

 

Pilz des Jahres 2017 Judasohr (Quelle: Wikipedia)

Der Pilz des Jahres 2017 ist das Judasohr (Auricularia auricula-judae (Bull.) Wettst.). Er ist ein saprobiontischer Baumpilz (totholzbewohnend) der an verschiedenen Laubgehölzen, am häufigsten am Holunder, vorkommt. Der Fruchtkörper ist das ganze Jahr über zu sehen. Der essbare Pilz hat keinen besonderen Eigengeschmack.

Breite: 3 bis 10 cm
Dicke: 1,5-2 mm

 

Blume des Jahres 2017 Klatschmohn (© forst-rast.de)

Die Blume des Jahres 2017 ist der Klatschmohn (Papaver rhoeas L.). Er kommt weltweit vor, wobei Eurasien und Nordafrika als Ursprungsgebiet angenommen wird. Er folgt dem Ackerbau und bevorzugt sommerwarme, kalkhaltige und stickstoffreiche Lehmböden. Der Name Klatschmohn kommt von den klatschenden Bewegungen der roten Blütenblätter des Mohns im Wind.

Wuchshöhe: 20-90 cm
Blattlänge: bis 15 cm
Blüte: Mai-Juli
Blütendurchmesser: 5-10 cm

 

Arzneipflanze des Jahres 2017 Echter Hafer (Quelle: Wikipedia)

Die Arzneipflanze des Jahres 2017 ist der Echte Hafer (Avena sativa L.). Er wird in den gemäßigten Gebieten Eurasiens und Nordamerikas angebaut. Das Sommergetreide hat nur geringe standörtliche Ansprüche. Medizinisch wird Hafer bei Verdauungsproblemen, in der Diabetestherapie und bei Zöliakie verwendet. Aus dem Korn wird Grütze, Flocken, Kleie und Mehl produziert. In der Mitte des 20. Jh. ging die Produktion des Hafers wegen der Motorisierung und der damit einhergehenden Reduzierung von Futtermittel für Zugpferde zurück.